17. April 2021

Hannes Minnaar - Schumann, Fauré, Ravel, Zuidam - World Pianists

  • Datum: 17. April 2021
  • Zeit: 20:00 - 22:00
  • Ort:
    Livestream aus ‘De Edesche Concertzaal’
  • Preis: 19.50

Programm:

Ravel - Gaspard de la nuit

Schumann - 4 Nachtst

Faur

Southam - Nox

Hannes Minnaar

Was treibt den Meisterpianisten Hannes Minnaar an? "Ich habe große Ideale und möchte den Zuhörer sozusagen an der Gurgel packen. Es ist schön, wenn man spürt, dass eine bestimmte Atmosphäre entsteht, wenn die Musik über einen selbst hinauswächst.

Hannes Minnaar am Klavier:
"Jeder Flügel ist anders und hat seinen eigenen Charakter. Ich passe mich dem Flügel an. Ich habe meine Interpretation nie vorher im Detail festgehalten, weil man sonst Gefahr läuft, gegen den Charakter des Flügels zu spielen. Bei jedem Flügel kommen andere Aspekte zum Vorschein und die Balance ist anders."
(Lesen Sie das Interview mit Hannes Minnaar.)

 

Geheimnisse der Nacht

Die Worte gedämpft und intensiv sind auch auf die Musik anwendbar, die Hannes Minnaar im Edesche Concertzaal spielt. Mit Stücken von Schumann, Fauré, Ravel und dem niederländischen Komponisten Robert Zuidam führt Hannes Minnaar durch die Geheimnisse der Nacht. Schumann führt Sie mit seinen 'Nachtstücken' in die Tiefe. Er komponierte das Werk rund um den Tod seines älteren Bruders Eduard. Eine Zeit, in der Schumann selbst sagte, er sei vom Tod besessen. Auf den ersten Blick klingen Faurés Nocturnes sehr rein und heiter, aber nichts ist, wie es scheint. "Unter der Oberfläche verbergen sich durchaus Gefühle", weiß Hannes Minnaar.

Ravel und Zuidam

Ravels ausdrucksstarkes Gaspard de la nuit ist eines der anspruchsvollsten Klavierstücke der Musikgeschichte. Ravel nahm drei Gedichte des Dichters Aloysius Bertrand als Ausgangspunkt. Wie ein wahrer Meister des Klangs malt Ravel die märchenhafte Wassernymphe Ondine, einen unheimlichen Galgen und den geisterhaften Geist Scarbo.

Auch Robert Zuidam ist von der Nacht fasziniert. Der Komponist behauptet, ein echtes Nachttier zu sein und bevorzugt es, nachts zu arbeiten: "Man hat mehr Freiheit und das Telefon klingelt nicht", sagte er in einem Interview. In dem Klavierstück Nox hört man Zuidams nächtliche Erfahrungen. Das Stück beginnt mit "Nightfall", dem Moment, in dem es Abend wird. Mit den intensiven, unruhigen Noten von "Insomnia" scheint der Komponist nicht einschlafen zu können. L'Heure Bleu' ist Southams Hommage an diesen magischen Moment kurz vor Sonnenaufgang, wenn die Welt in ein bläuliches Licht getaucht wird. Das letzte Stück ist 'Perseids Passing', die Meteorschwärme, die in Sommernächten am Himmel zu sehen sind.

Youtube-Clip

Hören Sie Ravels 'Gaspard de la nuit'

Dieser Text wurde automatisch übersetzt von DeepL

Programm

null Zuidam, Rob ((1964))

Nox

Hannes Minnaar (Klavier)

  • I. Nightfall
  • II. Insomnia
  • III. L'heure bleue
  • IV. Farewell to Reinbert at Zorgvlied
  • V. Perseids passing

Rob Zuidams Nox ist eine Ode an die Nacht. Der Komponist sagt, er sei ein nachtaktives Tier und arbeite am liebsten nachts. "Man hat mehr Freiheit und das Telefon klingelt nicht", sagt er in einem Interview. Vier der fünf Sätze von Nox sind von nächtlichen Erfahrungen inspiriert: Nachteinbruch, Schlaflosigkeit, die blaue Stunde (der Moment kurz vor Sonnenaufgang) und der Perseiden-Meteoritenschauer, der in Sommernächten am Himmel zu sehen ist. Der vierte Teil, 'Farewell to Reinbert at Zorgvlied', ist ein In Memoriam für den 2020 verstorbenen Dirigenten und Komponisten Reinbert de Leeuw.

Maurice Ravel (1875-1937)

Gaspard de la nuit

Hannes Minnaar (Klavier)

  • I. Ondine
  • II. Le Gibet
  • III. Scarbo

Gaspard de la nuit galt lange Zeit als das am schwierigsten zu spielende Klavierstück der Musikgeschichte. Aber das ist nur eine Nebensächlichkeit beim Hören der Musik. In drei einprägsamen Stimmungsbildern malt Ravel einen bösen Wassergeist, einen unheimlichen Galgen und einen herumwirbelnden Zwerg.

Robert Schumann (1810-1856)

4 Nachtstücke, op. 23

Hannes Minnaar (Klavier)

  • I. Mehr langsam, oft zurückhaltend (Trauerzog)
  • II. Markirt und lebhaft (Kuriose Gesellschaft)
  • III. Mit gosser lebhaftigkeit (Nächtliches Gelage)
  • IV. Einfach (Rundgesang mit Solostimmen)

Schumanns Nachtstücke haben einen persönlichen Klang. Schumann komponierte sie unter dem Eindruck des Todes seines älteren Bruders Eduard. Es war eine dunkle Zeit für Schumann, der nach eigener Aussage vom Tod besessen war. Gleichzeitig baute Schumann subtile Bezüge zu einer Sammlung von Kurzgeschichten mit dem Titel Nachtstücke von Schumanns Lieblingsautor E.T.A. Hoffmann ein.

Gabriel Fauré (1845-1924)

Nocturne Nr. 1, op. 33, Nr. 1

Hannes Minnaar (Klavier)

    Gabriel Fauré (1845-1924)

    Nocturne Nr. 13, op. 119

    Hannes Minnaar (Klavier)