Samstag, 17. April 2021 20:00

Programm

Hannes Minnaar - Schumann, Fauré, Ravel, Zuidam - World Pianists

Robert Schumann (1810-1856)

4 Nachtstücke, op. 23

Hannes Minnaar (Klavier)

  • I. Mehr langsam, oft zurückhaltend (Trauerzog)
  • II. Markirt und lebhaft (Kuriose Gesellschaft)
  • III. Mit gosser lebhaftigkeit (Nächtliches Gelage)
  • IV. Einfach (Rundgesang mit Solostimmen)

Schumanns Nachtstücke haben einen persönlichen Klang. Schumann komponierte sie unter dem Eindruck des Todes seines älteren Bruders Eduard. Es war eine dunkle Zeit für Schumann, der nach eigener Aussage vom Tod besessen war. Gleichzeitig baute Schumann subtile Bezüge zu einer Sammlung von Kurzgeschichten mit dem Titel Nachtstücke von Schumanns Lieblingsautor E.T.A. Hoffmann ein.

null Zuidam, Rob ((1964))

Nox

Hannes Minnaar (Klavier)

  • I. Nightfall
  • II. Insomnia
  • III. L'heure bleue
  • IV. Farewell to Reinbert at Zorgvlied
  • V. Perseids passing

Rob Zuidams Nox ist eine Ode an die Nacht. Der Komponist sagt, er sei ein nachtaktives Tier und arbeite am liebsten nachts. "Man hat mehr Freiheit und das Telefon klingelt nicht", sagt er in einem Interview. Vier der fünf Sätze von Nox sind von nächtlichen Erfahrungen inspiriert: Nachteinbruch, Schlaflosigkeit, die blaue Stunde (der Moment kurz vor Sonnenaufgang) und der Perseiden-Meteoritenschauer, der in Sommernächten am Himmel zu sehen ist. Der vierte Teil, 'Farewell to Reinbert at Zorgvlied', ist ein In Memoriam für den 2020 verstorbenen Dirigenten und Komponisten Reinbert de Leeuw.

Gabriel Fauré (1845-1924)

Nocturne Nr. 1, op. 33, Nr. 1

Hannes Minnaar (Klavier)

    Gabriel Fauré (1845-1924)

    Nocturne Nr. 13, op. 119

    Hannes Minnaar (Klavier)

      Maurice Ravel (1875-1937)

      Gaspard de la nuit

      Hannes Minnaar (Klavier)

      • I. Ondine
      • II. Le Gibet
      • III. Scarbo

      Gaspard de la nuit galt lange Zeit als das am schwierigsten zu spielende Klavierstück der Musikgeschichte. Aber das ist nur eine Nebensächlichkeit beim Hören der Musik. In drei einprägsamen Stimmungsbildern malt Ravel einen bösen Wassergeist, einen unheimlichen Galgen und einen herumwirbelnden Zwerg.