Freitag, 30. April 2021 20:00

Programm

Klavierquartett Corneille - Brahms' Zweites Klavierquartett

Franz Schubert (1797-1828)

Streichtrio in B-Dur, D. 471

Georgy Kovalev (Viola)

Ella van Poucke (Cello)

Noé Inui (Violine)

    Ist das Schubert oder Mozart? Das mag man sich fragen, wenn man die ersten Töne von Schuberts Streichtrio in B-Dur hört, denn Schubert ist seinem Idol Mozart so nahe. Als junger Mann war Schubert tief beeindruckt von Mozarts Musik, was sich in diesem einsätzigen Werk deutlich widerspiegelt.

    Johannes Brahms (1833-1897)

    Klavierquartett Nr. 2 in A, op. 26

    Vassilis Varvaresos (Klavier)

    Georgy Kovalev (Viola)

    Ella van Poucke (Cello)

    Noé Inui (Violine)

    • I. Allegro non troppo
    • II. Poco Adagio
    • III. Scherzo: Poco Allegro
    • IV. Finale: Allegro

    Ein Klavierquartett als Visitenkarte. Dies gilt fast wörtlich für Brahms' Zweites Klavierquartett, op. 26. Als angehendes Supertalent ließ er sich 1861 in Wien nieder. Um die Wiener für seine Musik zu interessieren, ist das Stück voller Anspielungen auf die damalige Wiener Musikkultur. Die ersten Klänge des Stückes scheinen eine Hommage an Franz Schubert zu sein. Der zarte langsame Satz ist ein romantischer Nachtgesang. Im robusten Finale erklingen Fragmente der zu Brahms' Zeiten ungemein beliebten Roma-Musik.